Die Weine der DO La Mancha beim deutschen Botschafter

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Der Kontrollrat nimmt an den diplomatischen Treffen der Zeitung La Razón in Madrid teil

Die Weine der DO La Mancha haben sich das jüngste der diplomatischen Treffen der Tageszeitung La Razón in Madrid nicht entgehen lassen, bei dem diesmal der deutsche Botschafter, Peter Timbel, als Gast eingeladen war.  Deutschland ist übrigens in Europa der wichtigste Importeur von Weinen aus La Mancha. Und tatsächlich prägten den ersten Teil des Vortrags des deutschen Diplomaten viele Bezugnahmen auf die spanisch-deutschen Handelsbeziehungen.

Peter Timbel embajador alemán

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern sind auch Ausdruck ihrer historisch guten Beziehungen: Über 11 Millionen deutsche Urlauber besuchten im vergangenen Jahr Spanien, und in Deutschland wurden 2,8 Besucher aus Spanien gezählt.

Die Präsentation übernahm als „alte Bekannte“ des Botschafters Ex-Außenministerin Ana Palacio, die Peter Timbel als unermüdlich arbeitsamen Beamten und „leidenschaftlichen Befürworter Europas“ mit hervorragendem technischem Verständnis für die politischen Belange der Europäischen Union bezeichnete.

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Palacio betonte die Notwendigkeit eines gemeinsamen Projekts zur „Rettung und Erneuerung“ des europäischen Gedankens mit Blick auf die Provokationen aus Moskau, den Austritt Großbritanniens mit dem Brexit und die aktuelle Wende in den bilateralen Beziehungen zu einem traditionellen Verbündeten wie den USA.

Eindeutig zurückhaltender, diplomatisch eben, hob Timbel die stabilisierende Rolle Spaniens sowie den stetigen Warenaustausch und die Geschäftsaktivität, den stetigen Reiseverkehr und die sozialen Bindungen zwischen Spanien und Deutschland hervor, was er als Ausdruck des Vertrauens in die europäische Idee in einem Umfeld wertete, in dem „die Überalterung der Bevölkerung, der Rückgang des Anteils am globalen BIP und die Verschiebung des wirtschaftlichen Schwerpunkts in andere Regionen“ eine Bedrohung für die kulturelle und wirtschaftliche Führungsrolle der Europäischen Union darstellten.

Für die Weine aus der DO La Mancha ist Deutschland mehr als nur ein EU-Partner. Der deutsche Markt (mit 6.572.944 exportierten Flaschen) ist heute der wichtigste Markt der Kellereien in La Mancha, im vergangenen Jahr lediglich übertroffen von China.

Das Treffen mit dem Botschafter beendete eine Verkostung von La-Mancha-Weinen, bei der besonders die Weißen und Roséweine bei den Teilnehmern an diesem sengend heißen 14. Juni für eine willkommene Erfrischung sorgten.

 

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