Neuer Absatzrekord für Weine aus der DO La Mancha

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Der Kontrollrat hat das Jahr 2016 mit über 81 Millionen verkauften Flaschen abgeschlossen und damit einen neuen Absatzrekord der Herkunftsbezeichnung DO La Mancha erreicht.

Der Absatz stieg auf insgesamt 81.218.300 Flaschen, was einem leichten Anstieg um 0,77 % entspricht, rund 626.050 Stück mehr als die 80.592.250 Flaschen, die im Vorjahr 2015 verkauft wurden, in dem der Zuwachs bei den Verkäufen mit 24 % ein spektakuläres Ausmaß erreicht hatte. Umso größer ist die Befriedigung in der Region darüber, dass es gelungen ist, diesen Zuwachs zu konsolidieren.

Der Zuwachs von 2016 spiegelt sich praktisch in der Gesamtheit aller Typen von Weinen der Herkunftsbezeichnung La Mancha wieder, von jungen Weinen (16.330.000) über „traditionelle“ Rotweine (47.607.000), Weine mit kurzem Fassausbau (936.000), „Crianzas“ (11.119.100), „Reservas“ mit langem (4.358.400) bis hin zu „Gran Reservas“ (766.900) mit dem längsten Fassausbau und Schaumweinen oder „Espumosos“ (100.900).

Im Export konnten die Weine der DO La Mancha das Wachstum der vorangegangenen zwei Jahre fortsetzen und die exportierten 29.070.818 Flaschen machen 35,8 % des gesamten Absatzes aus.

Betrachtet man die einzelnen Märkte, verhalten diese sich unterschiedlich, doch generell positiv und in jedem Land konnte ein Wachstum verzeichnet werden. Auf der einen Seite haben die bisher schon führenden Exportländer ihren Vorsprung beim Kauf von Weinen der DO La Mancha weiter ausgebaut. Deutschland (mit 6.572.944 Flaschen) und vor allem China sind weiterhin die führenden Abnehmerländer für Weine aus der Mancha. In dem asiatischen Riesenland wurden im vergangenen Jahr die verkaufsfördernden Maßnahmen ungebrochen fortgesetzt und das Wachstum dort hält unaufhaltsam an: 2016 wurde China mit 8.386.536 Flaschen zum führenden Auslandsmarkt für Qualitätsweine aus La Mancha.

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Positiv haben sich auch weitere Exportländer wie Japan entwickelt. Das Land der aufgehenden Sonne hat sich zum fünftwichtigsten Abnehmer entwickelt und mit 1.090.452 verkauften Flaschen beträgt der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr 15 %.

In Osteuropa scheint sich eine Festigung des Exportgeschäfts abzuzeichnen. So wurden nach Polen 845.112 Flaschen verkauft (ein Zuwachs um 77,7 %), und in den baltischen Ländern erlangen Litauen (744.072 Flaschen) und Lettland (605.952 Flaschen) zunehmend an Bedeutung. Noch beachtlicher ist die Erholung der Absätze von Weinen aus der DO La Mancha in Russland: Mit 620.088 Flaschen wurde hier ein Wachstum um 84,7 % erzielt, was eine positive Entwicklung in einem Land ist, das traditionell Weine ohne Qualitätsbezeichnung bevorzugt hatte.

Das Vereinigte Königreich behauptete 2016 mit 1.639.680 Flaschen und einem Zuwachs um 10 % seinen Platz als drittgrößter Abnehmer von Weinen aus der DO La Mancha. Auch Holland bleibt ein guter Abnehmer (viertwichtigstes Exportland mit 1.154.136 Flaschen), und bedeutend zugelegt hat 2016 die Schweiz, die mit 715.308 Flaschen aus der DO La Mancha nun auf Platz neun steht, was die Bedeutung der Länder Europas im Exportgeschäft weiter konsolidiert hat. Tatsächlich machen die Absätze in Ländern der Europäischen Union ohne Spanien bereits 49,47 % (14.382.236 Fl.) des Gesamtabsatzes von Qualitätsweinen aus La Mancha aus, und wenn wir die restlichen Länder des Kontinents hinzurechnen, sind es 54,67 % (15.893.633 Fl.).

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In den Vereinigten Staaten hingegen gaben die Absätze um 5 % auf 905.100 verkaufte Flaschen nach und dies reichte 2016 nur für den sechsten Platz, wohingegen sich Mexiko zum zweitbesten Kunden für Weine aus der DO La Mancha auf dem amerikanischen Kontinent entwickelte (weltweit auf Platz zehn): 697.848 Flaschen gingen nach Mexiko, ein bedeutender Zuwachs um 30 %.

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Traubenerntemeldung 2016

Die globalen Zahlen für das vergangene Jahr weisen eine Zunahme der gemeldeten Ernte aus, die mit der Herkunftsbezeichnung DO La Mancha verkauft werden darf. Das bedeutet, dass die Weinberge, von denen die zu verarbeitenden Trauben stammen, noch unter den maximalen Erträgen liegen, die in den Auflagen der Denominación de Origen festgelegt sind. Darüber hinaus sind weitere Voraussetzungen zu erfüllen, um die Qualität der Weine zu gewährleisten, die schließlich an die Verbraucher verkauft werden.

Insgesamt wurden im 2016er Jahrgang 141.284.583 Liter Wein mit der Herkunftsbezeichnung DO La Mancha erzeugt, 0,5 % mehr als im Jahrgang zuvor, in dem 140.590.977 Liter erzeugt wurden.

Aufgeschlüsselt nach Weintypen wurden 90.914.907 Liter Rotwein gegenüber 50.369.676 Weißwein erzeugt, Ciudad Real war (mit 63.531.825 Litern) die bedeutendste der vier Provinzen der Denominación de Origen La Mancha. Platz zwei belegt Toledo mit 30.698.356 Litern, gefolgt von Albacete mit 24.063.307 Litern, und in Cuenca schließlich wurden 22.991.095 Liter erzeugt.

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Bei den Weinbauflächen der Herkunftsbezeichnung La Mancha wurde insgesamt ein Rückgang auf 162.993 ha verzeichnet, 0,9 % weniger als 2015 mit einer Anbaufläche von 164.553 ha.

Nach Hektar Anbaufläche bleibt Airén mit 102.711 ha die vorherrschende Rebsorte, gefolgt von Tempranillo (30.479), Macabeo (5.203), Syrah (4.454), Garnacha (4.349), Cabernet Sauvignon (3.562), Verdejo (3.159), Sauvignon Blanc (2.087), Merlot (1.428), Chardonnay (1.206), Moravia (911), kleinbeerigem Muskateller (858), Bobal (793), Petit Verdot (587), Monastrell (537), Graciano (179), Parellada (126), Cabernet Franc (101), Viognier (76), Pedro Ximénez (70), Riesling (69), Malbec (28), Gewürztraminer (17) und Torrontés (2).

Trotz dieses Rückgangs bleibt La Mancha mit großem Abstand die DO-Weinregion mit der größten Anbaufläche – nicht nur in Spanien, sondern in ganz Europa. Daher hat die Region nach wie vor ein großes Wachstumspotential in der Erzeugung von Qualitätsweinen.

 

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