Hauptaufgabe des Consejo Regulador ist neben Förderung und Werbung die Sicherung der Qualität der Weine. Daher liegt es auf der Hand, dass schon der Rebbestand rigorosen Qualitätskontrollen unterliegt.
So liegt bei Reben in Gobelet-Erziehung („En Vaso“ im Spanischen) die Stockdichte zwischen 1.000 und 1.600 Weinstöcken bei maximaler Stockbelastung von 20.000 Rispen pro Hektar, und in Spalier-Erziehung („El Espaldera“) zwischen 1.275 und 3.333 Weinstöcken bei einer maximalen Stockbelastung von 42.000 Rispen pro Hektar.
Zudem ist der Ertrag begrenzt auf 10.000 kg/ha bei Gobelet-Weinbergen (weiße und rote Sorten), bei Erziehung „En Espaldera“ auf maximal 13.000 kg/ha. Das hat zur Folge, dass bei höheren als den zugelassenen Erträgen die gesamte Ernte der betreffenden Parzelle als nicht dazu geeignet gilt, aus dem Most Wein mit der Herkunftsbezeichnung „D.O. La Mancha“ zu erzeugen.
Für die Weine selbst ist der Verkostungsausschuss des Kontrollrats zuständig: Dieser Comité de Cata des Consejo Regulador sorgt mit seinen rigorosen Anforderungen für die herausragende Qualität der D.O.-Weine. Diese müssen, sobald sie auf den Markt gebracht werden, mit dem Prüfetikett des Kontrollrats versehen sein, das vom Consejo Regulador nur dann ausgegeben wird, wenn der Wein für dazu geeignet befunden wird, mit dieser Herkunfts- und Qualitätsbezeichnung auf den Markt gebracht zu werden.
Um dem Verbraucher höchste Garantien zu bieten, gibt diese Herkunftsbezeichnung eigens für jeden Typ Wein (junger Wein, traditionelle Erzeugung, mit Fassausbau, Crianza, Reserva, Gran Reserva oder Schaumwein) unterschiedliche Prüfetiketten aus, was schon im Ansatz jegliche Versuchung vereitelt, bei der Bezeichnung der Weine Etikettenschwindel zu betreiben.