Excelente balance en la vendimia 2020

Die Qualität der Beeren war sehr gut, die Erntemenge ist höher ausgefallen und die Lese verlief trotz der problematischen Umstände ohne Zwischenfälle

Bestanden zu Beginn der Weinlese Mitte August noch gewisse Befürchtungen hinsichtlich des Ansteckungsrisikos, so kann die Leitung der Herkunftsbezeichnung La Mancha nun eine „positive Bilanz einer normal verlaufenen Weinlese“ ziehen.

Capacha con tijera y uva airén

Der Präsident des Kontrollrats (Consejo Regulador), Carlos David Bonilla, sagte: „Glücklicherweise wurden die Protokolle befolgt und wir konnten bis zum Schluss eine normale Lese durchführen, bei der keine nennenswerten Probleme aufgetreten sind. Vielmehr lässt sich sagen, dass wir hinsichtlich der Erfüllung aller Regelungen vorbildlich waren“. Bonilla betonte zudem „die gute Gesundheit der in den Kellereien angelieferten Beeren, was eine Grundvoraussetzung für einen qualitativ hochwertigen Jahrgang in der DO La Mancha ist.“

Leichter Anstieg der Produktion gegenüber dem Vorjahr

Zwar hatten die technischen Vorhersagen in der Mitte des Sommers ein hohes Erntevolumen erwarten lassen, doch schließlich ergab sich gegenüber 2019 ein Zuwachs um 25 %, obgleich die Saison im Vergleich zu normalen Jahren sehr kurz war.

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Seitens der Kooperativen, wo der offiziellen Weinbaugegend, der Zona de Producción La Mancha die meisten Trauben geerntet werden, erklärte deren nationaler und regionaler Präsident, Ángel Villafranca: Ich möchte die reibungslose Umsetzung der COVID-Maßnahmen in den Kellereien und Kooperativen hervorheben, die eine normale Abwicklung der Lese ermöglicht hat.

 Techniker wie Roberto Laguna, Önologe bei Vinícola de Castilla (Manzanares, Provinz Ciudad Real), heben die Ähnlichkeit zwischen den Jahrgängen 2019 und 2020 hervor: Ich habe schon 15 Erntekampagnen erlebt, manche enden früher, manche verzögern sich, doch es ist bemerkenswert, wie ähnlich die Lesen von 2019 und 2020 sowohl zeitlich als auch hinsichtlich der Erträge verlaufen sind.Angemerkt werden muss jedoch, dass die Ernte in den Gegenden um Ciudad Real im Vergleich zu Toledo und Cuenca vergangen Jahr etwas höher ausgefallen waren.

 

David Villora, Agrartechniker der Bodegas Campos Reales (El Provencio, Cuenca) zeigte sich zufrieden mit den Qualitätsparametern der in der Kellerei angelieferten Trauben: Wir sind zufrieden, denn einige Rebsorten haben uns angenehm überrascht und weisen sehr gute PH-Werte auf. Die Tempranillo-Trauben wurden ziemlich ausgereift und mit guter Säure angeliefert. Der Weinsäurewert lag nahe bei 5.Bei dieser Weinlese lag die Produktion rund 30 % höher als 2019, das ein sehr kurzes Produktionsjahr war.

Unsicherheit an den Märkten

Nachdem der biologische Zyklus mit der Lese abgeschlossen ist, beginnt nun die Arbeit in den Kellereien, wo mit der Erzeugung und Abfüllung des neuen Jahrgangs der Herkunftsbezeichnung La Mancha begonnen wird.

Seitens des Kontrollrats hat man nun die Entwicklung der Exportmärkte im Blick, wo eine Phase relativer Unsicherheit bevorsteht. Doch man hofft im Kontrollrat auf ein steigendes Maß an Aktivität und Präsenz im Export, wo die Weine aus der Mancha schon 2019 gut positioniert waren. 

Deshalb soll die Werbetätigkeit im Ausland so zügig wie möglich wieder aufgenommen werden, denn nach Ansicht von Miguel Ángel Valentín, Geschäftsführer der Bodegas Allozo-Centro Españolas und Sprecher des Vorstands des Kontrollrats „ist es wichtig, dass La Mancha seine Absatzmengen im Ausland aufrecht erhält, denn das wertet unsere Weine auf“.

In dieser Hinsicht richten sich die Erwartungen auf Märkte wie Asien, wo man hofft, dass die schrittweise Erholung der Wirtschaft des Giganten China (2019 mit 7.245.540 Flaschen der Hauptabnehmer der Weine der DO La Mancha) die Nachfrage nach Weinen der DO La Mancha im Ausland reaktivieren könnte.

 

 

 

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